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Entrümpelung vorbereiten: Was vor dem Termin zu klären ist
Tipps & Ratgeber

Entrümpelung vorbereiten: Was vor dem Termin zu klären ist

Die meisten Nachträge entstehen nicht am Räumtag, sondern in der Woche davor: Was Sie vorher aussortieren und welche Zugänge geklärt sein müssen.

16. Juni 2026 2 Min. Lesezeit
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Eine Entrümpelung selbst dauert selten lange. Was sie teuer oder stressig macht, entsteht in den Tagen davor: ein Zugang, der nicht geklärt war, ein Nachbarkeller, den niemand erwähnt hat, ein Karton mit Unterlagen, der versehentlich mitgeht. Diese Vorbereitung kostet einen halben Tag und spart regelmäßig mehr.

Was Sie vor der Besichtigung klären sollten

  • Wem gehört was? Bei Mietwohnungen: Was ist Eigentum des Mieters, was gehört zur Wohnung (Einbauküche, Lampen, Rollos)? Bei Nachlässen: Wer ist beauftragungsbefugt?
  • Welche Räume gehören dazu? Keller, Dachboden, Garage, Gartenhaus, Stellplatz. Ein vergessener Kellerverschlag ist der häufigste Nachtrag überhaupt.
  • Gibt es einen Endtermin? Übergabe an den Vermieter, Notartermin, Verkaufstermin — der Endpunkt bestimmt die Tourenplanung.
  • Wer hat Schlüssel? Zu Wohnung, Keller, Garage, Hoftor. Fehlt ein Schlüssel, steht das Team vor einer Tür.

Was Sie vorher aussortieren sollten

Drei Kategorien gehören vor die Räumung, nicht mitten hinein:

  1. 1.Unterlagen und Persönliches. Ausweise, Verträge, Versicherungspolicen, Kontoauszüge, Fotos, Briefe, Schlüssel. Wir legen solche Fundstücke grundsätzlich beiseite und übergeben sie — aber wer sie vorher selbst sichert, verliert nichts.
  2. 2.Wertgegenstände. Schmuck, Bargeld, Sammlungen, Uhren. Auch, damit später niemand fragen muss, wo etwas geblieben ist.
  3. 3.Was Sie behalten wollen. Am einfachsten mit Klebeband oder Zettel markieren. Mündliche Absprachen am Räumtag gehen im Betrieb unter.

Der Zugang entscheidet über den Aufwand

Klären Sie vor dem Termin: Kann das Fahrzeug vor dem Haus stehen oder braucht es eine Halteverbotszone? Die wird bei der Stadt beantragt und hat eine Vorlaufzeit — das ist kein Detail, sondern ein Terminrisiko. Gibt es einen Aufzug, und passen Sperrmüllteile hinein? Wie breit ist das Treppenhaus, gibt es enge Wendungen? Muss das Treppenhaus geschützt werden, damit keine Kratzer entstehen?

Was am Räumtag passiert

  1. 1.Kurze Begehung mit dem Team, Abgleich mit dem Angebot, Klärung markierter Gegenstände.
  2. 2.Fotodokumentation des Zustands vor dem ersten Handgriff — im Erbfall der einzige wirksame Schutz gegen spätere Vorwürfe innerhalb einer Erbengemeinschaft.
  3. 3.Räumung mit Sortierung am Objekt: Sperrmüll, Altholz, Schrott, Elektro und Restmüll werden getrennt verladen, nicht erst am Hof.
  4. 4.Demontagen, soweit beauftragt: Einbauküche, Einbauschränke, verklebte Beläge.
  5. 5.Besenreine Übergabe — bei uns heißt das: ausgeräumt, gefegt, Einbauten demontiert, bereit zur Schlüsselübergabe. Der Begriff ist nicht genormt, er gehört deshalb ins Angebot.

Was Sie hinterher in der Hand haben

Die Entsorgungsbelege — bei Abfällen aus gewerblich genutzten Objekten keine Höflichkeit, sondern Nachweispflicht —, Fotos vom Zustand bei Übergabe und ein Protokoll mit Datum, Uhrzeit und Umfang. Tätigkeitsschäden sind in unserer Betriebshaftpflicht eingeschlossen, also auch der Kratzer im Treppenhaus auf dem Weg nach unten.

Und die Kosten?

Was den Preis treibt, welche Entsorgungsgebühren öffentlich nachlesbar sind und welche Nachweise Sie verlangen sollten, steht ausführlich im Ratgeber Entrümpelung: Kosten, Ablauf und Entsorgungsnachweis. Kurz gefasst: Wir besichtigen kostenlos und nennen danach einen Festpreis statt eines Stundensatzes — bei einem Stundensatz tragen Sie das Risiko für jede Überraschung im Keller.

Mehr zum Leistungsumfang auf der Seite zur Entrümpelung. Für einen Termin: kostenlose Besichtigung vereinbaren.

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